Neuigkeiten zu DIY-Reisen - Thailand

Wie die Buchidee entstand

DIY-Reisen - Thailand

Wie kommt man dazu ein Buch zu schreiben? Eigentlich kann man sich es vorstellen, wie ein Samen, den irgendjemand mal achtlos fallen lässt und der einen Platz im Gehirn findet. Dort liegt er manchmal Jahre, bis er sprießt und sich langsam ein kleines Pflänzchen daraus entwickelt. Und wenn man es gut versorgt, dann wird daraus vielleicht mal ein Buch.

Die Anfänge

Während unserer ersten Reise nach Hong Kong haben wir mit dem Reisetagebuchschreiben angefangen. Um Freunde und Bekannte ein paar Einblicke in unsere Erlebnisse zu geben, haben wir Emails mit kurzen Reiseberichten versendet. Da es ganz gut ankam, behielten wir es auch für unsere späteren Reisen bei.

cropped-Scenic-World-Logo600mitHintergrund-1.jpgJürgens Fotos waren schon immer sehr beliebt und so habe ich ihm irgendwann mal eine Website gebastelt und zum Geburtstag geschenkt. Nun hatten wir mit scenic-world.net endlich eine Plattform, wo wir auch den Freunden Fotos und Reiseberichte zeigen konnten, die nicht gerade um die Ecke wohnten.

Als ich unseren Reiseblog auf WordPress umgezogen hatte, kam sogar noch die Möglichkeit dazu, von unterwegs zu bloggen, was wir in den letzten Jahren auch leidenschaftlich gemacht haben.

Durch unseren Email-Newsletter war es später auch möglich, Interessierte aktiv über neue Inhalte zu informieren.

Die Buchidee

Das Feedback zu den Reiseberichten war immer überwältigend und oft wurde ich gefragt, warum ich kein Buch schreibe. Aber ich fand immer, dass unsere Reiseberichte als Buch, nicht wirklich eine gute Buchidee wären. Oft hörte ich die Aussage, dass sie die Berichte gerne lesen, aber so eine Reise lieber von der Couch aus mitmachen würden. Bei den Menschen war zwar das Verlangen da, fremde Länder genauso wie wir zu erkunden, ABER…

Die Liste der ABERs war lang und basierte auf vielen verschiedenen Ängsten. Meist war es aber eine völlig falsche Vorstellung, die die meisten von unserer Art zu Reisen hatten. Zum einen dachten sie, dass es super kompliziert sei, unsere Reisen zu organisieren, so ganz ohne Reisebüro und durchgeplanten Reiseablauf. Und zum anderen hatten sie diffuse Annahmen, was sie in einem, doch so fremden Land, erwarten würde. Meist waren diese Ängste auf ein Informationsdefizit zurückzuführen, denn Unbekanntes macht nun mal Angst.

Reisewilligen Freunde habe ich schon immer gerne mit Informationen und guten Tipps über ein Reiseland versorgt. Das war auch kein Problem, da wir schon viele Länder in Süd-Ostasien und Südamerika besucht haben. Meine Intension war es schon immer Leuten weiterzuhelfen, wenn sie eine Reise planten und mir war auch daran gelegen, ihnen die Angst zu nehmen und Mut zu machen.

Unterschwellig wuchs die Idee ein Buch zu schreiben, mit jedem Urlaub und mit jeder Stunde, die ich in den Reiseblog steckte. Es dauerte aber noch eine ganze Zeit lang, bis sich das Buchthema herauskristallisierte.

Die Lücke

Mir war aufgefallen, dass es für die Leute, denen ich bisher weitergeholfen hatte, kein passender Reiseführer existiert. Es gibt zwar die Standard-Reiseführer für Pauschaltouristen und die für Rucksack-Reisende. Was fehlt ist aber etwas, was einen den Übergang vom Pauschal- zum Rucksackreisenden ebnet. Also ein Ratgeber, der einem nicht nur Mut macht, so eine Reise mal anzugehen, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite steht, wie man das Ganze plan und organisiert – zu Hause und dann später vor Ort. Er sollte einem alle Fragen beantworten, die im Vorfeld auftauchen und einem das Maß an Sicherheit geben, um das zukünftige Reiseland entspannt zu erreichen und sich später dort gut zurechtzufinden. Auf alle allgemeinen Länderinformationen sollte verzichtet werden, da man sie bei Interesse bei Wikipedia nachlesen kann, dafür sollten unzählige nützliche Tipps und Informationen im Vordergrund stehen, die einem wirklich weiterhelfen.

Ich musste nicht lange überlegen, um das passende Land zu finden, für welches ich die Informationen bereitstellen wollte. Das Land, in dem ich mich am besten auskenne, ist Thailand. Mit diesem Land fühle ich mich durch irgendetwas verbunden, dort fühle ich mich pudelwohl. Für Thailand sprachen folgende Punkte:

  • Wir verbrachten unseren ersten langen Asienurlaub dort.
  • Wir haben unsere Freundin als Backpacker-Neuling mal dorthin mitgenommen und uns auch Kambodscha dabei angeschaut.
  • Ich war auch schon mal alleine dort.
  • Wir waren dort, als wir durch Laos und auch Vietnam gereist sind.
  • Zusammen mit unseren drei Kindern haben wir Thailand erkundet.
  • Viele unserer Aupairs kamen aus Thailand und gaben uns einen ganz besonderen Einblick in ihre Kultur und Denkweise.

Das Ergebnis

So lag es nahe, einen Reiseratgeber für Thailand zu schreiben, denn Thailand kenne ich jetzt schon seit über 20 Jahren und habe es in verschiedenen Lebensphasen bereist.  Das Buch DIY-Reisen – Thailand ist letztendlich aus dieser Idee entstanden und soll hoffentlich vielen Menschen helfen ihre Ängste zu überwinden und mal ihren Urlaub selbst zu planen. Was genau sich hinter DIY-Reisen verbirgt erkläre ich gleich in Was bedeutet DIY-Reisen eigentlich?

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