Neuigkeiten zu DIY-Reisen - Thailand

Die 2. Auflage: DIY-Reisen – Thailand (2019)

DIY-Reisen - Thailand (2019)

Unsere Reise im Sommer 2018 von Singapur über Malaysia nach Thailand, bescherte uns wieder viele neue Eindrücke, Fotos und Erfahrungen. Plötzlich hatte ich den Eindruck, dass in meinem Reiseführer noch eine Tour fehlte. Auch hatte ich das Bedürfnis, den restlichen Inhalt auf den neusten Stand zu bringen. Gedanklich hatte ich nicht all zuviel Zeit dafür eingeplant. Dummerweise aber auch nicht an die Perfektionistin in mir gedacht. Damit die zweite Auflage von DIY-Reisen – Thailand (2019) in Druck gehen konnte, war mehr zu tun als ich vermutet hätte.

Zeitplan

Ursprünglich hatte ich den 1. Dezember anvisiert, um den Reiseführer für die Hauptreisezeit am Start zu haben. Schnell war klar, dass das nicht zu schaffen war. Also visierte ich den 1. März an. Wegen diversen Hürden, die ich weiter unten noch beschreiben werde, musste ich auch dieses Datum kippen.

Da wir etwas unerwartet beschlossen hatten über Ostern zwei Wochen nach Indien zu reisen, bedingte dies, dass die Veröffentlichung erst Mitte Mai erfolgen konnte. Vorausgesetzt, das Buch würde vor unserem Urlaub in den Druck gehen und Anfang Mai geliefert werden.

Anforderungen an eine 2. Auflage

Natürlich wollte ich ein paar der schönen Fotos, die wir auf den Inseln und in Bangkok gemacht hatten verwenden und ein paar alte ersetzen. Wenn man bei einem eBook neue Texte oder Bilder erfasst, dann ist das keine großes Ding. Anders sieht es aber bei einer gedruckten Version bzw. PDF-Datei aus, da verschiebt sich alles und man muss alle nachfolgenden Seite komplett überarbeiten, damit keine unnötigen Leerräume oder unschöne Umbrüche entstehen. Was ich auch unterschätzt hatte, war der Aufwand, es in drei Versionen gleichzeitig aktualisieren zu müssen. Ich pflegte also das

  • Word-Dokument, aus dem später das eBook im PDF-Format erstellt wird.
    Hier müssen die Bilder in komprimierter Form verwendet werden, da sonst die Datei zu groß wird.
  • Word-Dokument, aus dem später ein PDF für den Buchdruck erstellt wird.
    Hierfür braucht man natürlich hochaufgelöste Bilder.
  • Jutoh-Dokument, aus dem später das eBook im Kindel-, epub-Format und ein epub für GooglePlay erstellt wird.
    Gleiche Anforderungen wie an das eBook-PDF.

Gerade für das gedruckte Buch sind auf ein paar Kleinigkeiten zu achten. Die Seitenzahl muss durch vier teilbar sein, sonst hat man am Ende leere Blätter. Da ich bei den Hauptkapiteln immer mit einem vollseitigen Bild auf der linken Seite beginne und dann auf der rechten Seite die Überschrift habe, musste ich immer darauf achten, dass nicht plötzlich das Bild auf der falschen Seite landet und viele weitere Kleinigkeiten. Zusätzlich wollte ich auch noch einen Index am Ende des Buchs haben.

Korrektorat

Auch wenn schon x Leute das Buch Korrektur gelesen haben, es bleiben immer ein paar Tippfehler übrig oder man vergisst beim Umstellen eines Satzes irgendwas. Für mich habe ich einen neuen Weg entdeckt, um solche Fehler ausfindig zu machen. Ich lasse mir von Word den Text vorlesen. Dabei fallen holzige Formulierungen oder Tippfehler leichter auf. Ist aber etwas zeitaufwendig bei über 300 Seiten.

TrelloAußerdem hat sich meine Lektorin Ute, die neuen Texte zur Brust genommen und alle alten auch nochmal auf Herz und Nieren geprüft. Um mit den Korrekturen nachzukommen, haben wir ein gemeinsames Trello-Board verwendet, wo wir die Fehler oder Anmerkungen sammelten und wo jeder Kommentare dazu abgeben konnte, wenn noch was unklar war. Sobald ich sie in allen Versionen eingepflegt hatte, wanderten sie auf die Liste der erledigten Änderungen. Die Liste mit den offenen Punkten war am Anfang furchteinflössend, aber wurde dann stetig kleiner, was ein weiterer Motivationsschub war, um dran zubleiben.

Motivation und Routinen

Es ist schwierig über einen längeren Zeitraum die Motivation hoch zu halten und dran zu bleiben. Da ich ja schon auf meine Erfahrungen der ersten Auflage zurückgreifen konnte, musste ich also nur meine Schreibroutinen wieder etablieren. Dazu startet ich meine Tage immer mit dem gleichen Muster:

  • kurz nach 6 Uhr aufstehen
  • 15 Minuten Meditation
  • Zielsetzung, was ich schaffen wollte
  • Konzentriertes Arbeiten bis 9:00 Uhr

Die Meditation half mir, fokussiert auf das Ziel hin zu arbeiten, was ich mir gesetzt hatte. Dadurch, dass ich es jeden Tag durchgezogen habe, ist es mir in Fleisch und Blut übergegangen. Es hat sich so verfestigt, dass ich immer schneller in den Flow gekommen bin und dadurch auch flotter meine gesteckten Ziele erreichen konnte.

Buch-Marketing und -Verkauf

Um ehrlich zu sein, mit dem Marketing und Verkauf hab ich es nicht so. Aber wenn ich es nicht mache, dann macht es keiner für mich, da ich ja keinen Verlag hinter mir habe, der dafür ausgebildete Leute hat.

Da ja meine Druckkosten sehr hoch sind, bleibt nach Abzug aller Gebühren von Amazon* und Co. kaum noch was übrig. Daraus folgt, dass ich mir auch kein Budget für bezahlte Werbung über Facebook oder Google erlauben kann. Was ich also nur machen konnte, war das Bespielen von unterschiedlichen Social Media-Kanälen, um wenigstens auf diese Art und Weise den Reiseführer bekannter zu machen.

Ich gebe Dir mal einen kleinen Überblick, welche Anstrengungen ich während des Schreibens der zweiten Auflage alles unternommen hatte, um das Buch und eBook zu veröffentlichen und zu bewerben:

DIY-Reise.de-Website

DIY-Reisen - Thailand (2019)Diese Website hier musste natürlich komplett auf das neue Buch ausgerichtet werden. Das Schwierigste war ein Mockup (also ein Buch mit Titelfoto) zu erstellen. Sowas kann man mit entsprechenden Programmen leicht machen, aber die habe ich nur leider nicht.

Eigentlich wollte ich diese Website auf ein neues Theme umstellen (was das Aussehen der Website beeinflusst), aber dazu ist bisher noch keine Zeit übrig geblieben.

Scenic-World.net-Website

Auf unserer Website Scenic-World.net gibt es natürlich eine separate Buch-Landingpage. Diese musste ich neu gestalten.

Parallel dazu musste ich neue Artikel schreiben, um Traffic auf die Website zu bekommen und um sie später auch auf den Social Media-Kanälen teilen zu können. Da unsere Website ja in Reisetagebuch-Format ist und ich immer während unserer Reise schon schreibe, musste ich eigentlich „nur“ noch aus den Texten einen Post machen. Leider hatte ich lange Zeit keine Bilder für die Posts, weil diese noch bei Jürgen in der Bearbeitung waren. Alleine für diesen Urlaub waren fast 4000 Fotos zu bearbeiten und in die entsprechenden Größen zu konvertieren, damit sie z.B. für einen Post verwendet werden können. Logisch, dass das nicht in ein paar Stunden geht, sondern Wochen und Monate dauert. Aber darauf wartete ich gerne, weil sie sind auch richtig gut.

Verkaufswebsiten

Logischerweise mussten Webseiten, worüber ich meine neue Auflage verkaufen wollte aktualisiert werden. Einen eigenen Webshop habe ich bisher auf keiner unserer Seiten installiert, weil ich zu viel Respekt vor den ganzen Bestimmungen (DSVGO) und Kaufabwicklung (PayPal, Kreditkarte, sofort-Überweisung, etc.) habe.

Elopage

Meine potentiellen Buchkäufer werden alle auf meine Verkaufsseite bei elopage geleitet. Dort kann man das eBook und Buch kaufen. Das heißt, ich muss mich bei einem eBook um nichts kümmern, da die ganze Zahlungsabwicklung und der Transfer der Buchdatei zum Kunden automatisiert erfolgt. Nur wenn jemand das physikalische Buch kauft, muss ich eine Rechnung ausdrucken und das Buch versenden.

Hier musste ich also neue Produkte mit Bildern, Texten und Download-Dateien erstellen.

Amazon-Seller

DIY-Reisen-Thailand-2019 bei Amazon

Wie ich in meinem letzten Artikel schon geschrieben hatte, ist das Buch auch über meine Verkaufswebsite als Amazon-Seller zu haben. Bis man die Aufnahme in den Amazon-Produktkatalog erreicht hat, ist einiges an Vorarbeit notwendig, dazu gehört z.B. der VLB-Eintrag. Ohne ISBN ist also kein Eintrag in den Amazon-Produktkatalog möglich.

Leider habe ich es nicht hinbekommen, dass man den Reiseführer vorbestellen konnte. Auch die Verknüpfung mit dem eBook funktionierte nicht reibungslos. Das war aber mein Fehler, da ich dummerweise im VLB die Reihenfolge von meinem Vor- und Nachnamen vertauscht hatte, da ich das automatisches Vervollständigen im Formular benutzt hatte.

Richtig blöd ist aber, dass alle Rezensionen, die die erste Auflage gesammelt hatte, für die zweite Auflage unbedeutend sind. Ich fange hier also bei Null an. Keine Rezension, kein Verkauf:-(

VLB – Verzeichnis Lieferbarer Bücher

VLB So ein VLB-Eintrag kostet viel Zeit, Nerven und auch Geld. Vor allem, wenn die eigentlich gut gemachte Website, einen Bug hat und wichtige Suchwörter in falscher Reihenfolge dargestellt werden. Gerade diese Suchwörter greift sich Amazon aus dem VLB ab und verwendet sie, um das Buch auffindbar zu machen. Aber halt leider nur die ersten fünf und nicht alle definierten, weswegen die korrekte Reihenfolge für mich so wichtig war.

Zu allem Überfluss hat Amazon dann auch noch seine eigenen Kategorien auf die schlecht aufgegliederte thema-Klassifikation umgestellt. Auch hier kann ich die Reihenfolge einstellen, aber durch den Bug wurde wieder eine ganz andere Sortierung verwendet und Amazon holt sich nur die ersten zwei bis drei Einträge.

eBook-Publishing

Damit man den Reiseführer auch online kaufen kann, muss man die üblichen Verdächtigen mit Daten in den korrekten Formaten und mit ausführlichen Beschreibungen versorgen. Zum Glück konnte ich mit dem Programm Jutoh diese Formate recht einfach erstellen. Leider hatte ich so meinen Kampf damit, ein paar Fehler, die mir der Compiler angezeigt hatte, auszumerzen. Wenn ein eBook nämlich nicht ohne Warnungen und Fehler erzeugt werden kann, kann es gut vorkommen, dass der Onlineshop die Veröffentlichung ablehnt. Und genau das ist mir dann auch passiert!

Besonders nervig ist es, dass man neben der eBook-Datei, im spezifischen Format der Plattform, auch separate Dateien mit den unterschiedlichsten Fotos einstellen muss. Alleine dafür verbrachte ich Stunden in Grafik-Programmen, um die Bilder in der richtigen Dateigröße und mit den gewünschten Abmessungen zu erzeugen. Nicht nur Frontseite und Rückseite des Buches waren gefragt, sondern auch Leseproben und Innenseiten.

Kindle Direct Publishing

Das fertige eBook* war dieses Mal schnell zu Amazon hochgeladen. Die notwendigen Daten hat sich Amazon aus dem VLB gezogen und sie mit denen, die ich eingegeben hatte, gemixt. Es ist jetzt dort unter dem Titel DIY-Reisen – Thailand: Reiseführer mit Karten und Tourbausteinen (2019) zu finden. Was man nicht alles für die Suchmaschinenoptimierung tut!

GooglePlay

Etwas schwieriger war es das eBook bei GooglePlay einzustellen. Dort wurde mir mein Account, warum auch immer, zwischenzeitlich gesperrt. Mehr als die hilfreiche Meldung, dass sich mein Account unter Beobachtung befindet, habe ich aber nicht erhalten. Nach einer Woche hat sich das Problem dann wie von selbst gelöst.

Feiyr.com

Bei Feiyr bin ich fast verzweifelt! Diesen Plattform verwende ich, um mein Buch für iBookstore, Thalia, Hugendubel.de, weltbild.de, eBook.de (libri) und in anderen Online-Buchläden, verfügbar zu machen.

Ich brauchte vier Anläufe, um das eBook durch die Prüfung dort zu bekommen. Am Ende musste ich mein komplettes Cover verändern, weil die Angaben zwischen Cover und Buchtitel und Metadaten im eBook, dort exakt übereinstimmen müssen. Da das Veröffentlichungsdatum mit 10 Tagen Abstand zum Einstellungsdatum stattfinden muss und ich immer erst nach 3 – 4 Tagen die Nachricht erhalten habe, dass mein Buch mal wieder abgelehnt wurde, hätte ich beinahe aufgegeben. Zumal ich über diesen Kanal bisher sage und schreibe drei Bücher aus der ersten Auflage verkauft habe.

Letztendlich und mit Unterstützung des Supports, hat es dann doch noch geklappt. Ich musste aber den Titel ändern! Dort heißt das Buch nur noch DIY-Reisen – Thailand ohne Untertitel und (2019), weil sonst hätte ich das alles mit ins Titelbild packen müssen. Auf das Badge und das Do it yourself musste ich auch verzichten. Sonst wäre es nicht angenommen worden.

Diese Mal habe ich für die eBooks nicht meine eigenen ISBNs verplembert. DIY-Reisen -Thailand (2019) erscheint in den Online-Shops unter der ISBN 9-783-966617161, welche auf Nova Medien registriert ist.

Buchdruck

DIY-Reisen - Thailand (2019) - Cover

Die Erstellung des neuen Buchcovers war echt eine Herausforderung! Für die zweite Auflage wollte ich weg von dem petrolgrün und auch ein Foto verwenden, dass über die komplette Seite geht. Das bringt natürlich einige Probleme mit sich, da ich dadurch nicht mehr für den Titel, Logo und Autorenname einen einheitlichen Hintergrund hatte. Mein Wunsch-Titelfoto, was am Strand von Ko Kradan entstanden war, war aber nicht sonderlich gut geeignet, weil der Hintergrund an den Stellen, wo der Text erscheinen sollte, auch noch unterschiedliche Farben hatte.

Da ich ja 28 Seiten mehr als zuvor hatte, stimmten die ganzen Abmessungen des Covers nicht mehr, da der Buchrücken ein paar Millimeter breiter wurde. Hier muss wirklich alles auf den Millimeter stimmen, da sonst das Titelbild auf dem Buchrücken sichtbar wird.

Ich startete deshalb erstmal mit einem Probedruck von zehn Exemplaren. Keine Ahnung, was los war, aber dieses Mal dauerte es ewig, bis der Druckauftrag ausgeführt wurde. Zum Glück kam die Lieferung am Ende mit UPS Express, so dass ich es pünktlich zum Veröffentlichungstag bei mir hatte.

Das Ergebnis des Drucks war fast zufriedenstellend. Ich musste nur nochmal meine komplette Buchdatei überarbeiten, weil dadurch, dass das Buch nach der Produktion beschnitten wird, oben zuviel abgeschnitten wurde. Auf den Buchseiten oben ist bei mir das Kapitel und die Seitenzahl in einer farbigen Box, beides war nach dem Schnitt nicht mehr hundertprozentig mittig – Luxusprobleme.

Als ich die Druckdatei angepasst hatte, konnte ich endlich ein paar Bücher mehr drucken lassen. Da ich erst ab einer Auflage von 750 Stück einen konkurrenzfähigen Buchpreis bekommen würde, ist es eigentlich egal, ob ich 25 oder 100 Stück drucken lasse. Die Differenz ist gerade mal 12 Cent. Da drucke ich lieber weniger und habe dadurch aber die Möglichkeit, Dinge weiter zu verbessern, wenn mir oder dem Leser noch was auffallen würde.

Verpackungsverordnung

Ich bin ja echt für Müllvermeidung und Recycling, aber die neue Verpackungsverordnung, die auch mich betrifft, hat mich ganz schön beschäftigt. Hier gibt es keine Ausnahmen, egal wie geringe Mengen du auch in den Umlauf bringst. Bei mir wird das Buch in der Druckerei eingeschweißt, also muss ich für Plastik zahlen. Außerdem versende ich den Reiseführer in einem sehr stabilen Kartonumschlag, also muss ich für Papier zahlen. Leider kann ich nicht am Jahresende hergehen und ermitteln, wie viele Bücher ich versendet habe, sondern muss im Voraus die Mengen angeben. Nicht verbrauchte Menge können nicht ins nächste Jahr übertragen werden. Die Verordnung ist für große Betriebe ausgelegt. Jetzt komm ich da mit 1 g Plastik und 71 g Kartonage pro Versand daher.

VerpackungslizenzMit einem gigantischen Aufwand muss man sich registrieren und dann einen Anbieter finden, wo man seine Verpackung lizenzieren kann. Teilweise wollen diese Anbieter astronomische Summen. So hoch, dass ich zwischenzeitlich überlegt habe, auf den Versand des Buches komplett zu verzichten und nur noch eBooks zu verkaufen.

Zum Glück hat mir Jürgen dann einen Link eines Anbieters geschickt, wo ich keine 20 € Grundgebühr zahlen musste und auch kleinere Entsorgungsmengen erschwinglich waren. Jetzt entstehen mir pro Buch beim Versand dadurch Mehrkosten von 20 Cent. Durch die Erhöhung des Portos für Büchersendungen zum 30.6. kommen nochmal 50 Cent dazu. Wenn das so weiter geht, lege ich noch drauf, wenn ich ein Buch über Amazon verkaufen sollte.

Newsletter

Unser Newsletter ist in der letzten Zeit etwas vernachlässigt worden. Zum einen hatte ich anfänglich keine neuen Posts, die ich hätte aufführen können und zum anderen auch nicht die Zeit.

Natürlich ist es notwendig, dass ich die Neuauflage von DIY-Reisen – Thailand irgendwie im Newsletter erwähne, aber es fällt mir immer noch schwer dafür so offensiv Werbung zu machen. Im Vergleich zu früher ist das schon besser geworden, aber es ist nicht so meins. Wenn Verkauf meine Leidenschaft wäre, hätte ich bestimmt nicht Informatik studiert. Meine Stärken liegen eher in der Konzeption und Lösung von Problemen, als im Vertrieb und Marketing.

Google My Business

Google bietet kostenlos die Möglichkeit sein Unternehmen bei Google My Business zu registrieren. Wenn man möchte, dann kann man über diesen Zugang sogar eine Website anlegen.

Ich erstellte dort ein paar Produkte und Beiträge, in der Hoffnung, dass sie auch bei der Suche nach einem Thailand-Reiseführer aufgeführt werden.

DIY Reisen

Social Media-Kanäle

Facebook

Auf unserer Fanpage bei Facebook haben wir immer, zu jedem Beitrag der Website, auch einen Posts. Diesen teile ich dann auch in entsprechende Facebook-Gruppen. In den FB-Gruppen darf man aber nicht mit seinem Buch werben, sonst fliegt man raus. Also schaue ich regelmäßig in den Gruppen nach, ob ich Fragen beantworten kann. Wenn es passt, dann antworte ich auch mit einem Link auf einen unserer Blogbeiträge, die die Frage behandelt.

Mein erstes Interview!

Da ich ja in meinem Buch Wege aufzeige, wie man sich auch außerhalb der eigenen Komfortzone bewegen kann, habe ich mich selbst auch einer Herausforderung gestellt, die ich vor einem Jahr wahrscheinlich noch nicht wahrgenommen hätte. Spontan habe ich einem Video-Interview zugestimmt. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, hatte also keine Ahnung, welche Fragen auf mich zukommen würden. Nur das Thema war klar, es sollte ums Reisen gehen.

Es war ein wirklich spannendes Erlebnis und vielen Dank an René!

Über Facebook habe ich einen Vorverkauf des Buches gemacht und dabei einen fatalen Fehler begonnen: Ich habe ein zeitlich limitiertes Angebot erstellt. Dummerweise wurde nach Ablauf des Datums der Link zum Produkt komplett gesperrt. Das hat Facebook inzwischen anders gelöst, aber ich werde diese Art von Facebook-Posts in Zukunft nicht mehr verwenden.

Pinterest

Zu jedem Beitrag auf der Website, erstelle ich mindestens zwei Pinterest-Pins. Diese Pins verteile ich dann auf meine Boards. Das muss täglich erfolgen, sonst sinkt die Reichweite schneller als man schauen kann. Als wir jetzt in Indien und New York waren, ist sie auf 40.000 Views abgefallen. Produziere ich neue Pins, dann steigt die Reichweite auf über 100.000.

Eigentlich müsste ich dafür ein Tool verwenden, dass mir diese Arbeit abnimmt und es automatisiert einstellt. Leider konnte ich bisher keines ausfindig machen, was man dauerhaft kostenlos einsetzen kann.

Da ich in der Pinterest-Creatergroup für D-A-CH bin, bekomme ich Zugriff auf Neuigkeiten immer schon im Vorfeld. Dabei sind auch die StoryPins gewesen, die mir einen unheimlichen Anstieg der Reichweite bescherten. Leider war dies nur von kurzer Dauer, da sie Pinterest jetzt nicht mehr in die Berechnung der Views mit einbezieht.

Da ich recht detaillierte Fehlerberichte und Verbesserungsvorschläge an Pinterest liefere, wurden einige meiner Boards und Pins Anfang Juni gefeatured. D.h. sie werden mehr Benutzern angezeigt, als das sonst der Fall wäre. Einen Anstieg in der Reichweite konnte ich dadurch aber nicht feststellen, aber dafür eine Erhöhung der Follower auf 1.300 was mich natürlich total freut.

Pinterest als Marketing-Plattform zu verwenden, ist sehr einfach, da für jeden Pin eine URL hinterlegt werden kann, die direkt auf den entsprechenden Post verlinkt. Auf die Art und Weis generiert man auch Traffic für die Website.

Da ich Pinterest selbst nutze, um mich über ein zukünftiges Reiseziel zu informieren, ist dies eine willkommene Abwechslung. Als Software-Entwickler macht es mir natürlich auch viel Spaß, neue Features zu testen und durch mein Feedback aktiv an der Gestaltung mitzuwirken. Die Anregungen wurden tatsächlich auch immer in den nächsten Releases umgesetzt.

Instagram

Da unser Blog ja von schönen Fotos lebt, können wir Instagram ganz gut bedienen. Vor drei Wochen habe ich wieder damit begonnen täglich auf Instagram zu posten. Da man bei Fotos keinen Link auf die entsprechende Website hinterlegen kann, kommt über Instagram kein Traffic auf die Website. Auch wird dort viel über Bots abgewickelt, was mich vor einiger Zeit dazu bewogen hatte, nicht mehr weiter dort zu posten. Ich will keine Likes oder Follower von Maschinen, sondern reale Personen erreichen.

Dass das durchaus möglich ist, hatte sich zuletzt in persönlichen Nachrichten gezeigt, wo Menschen weitere Informationen zu Orten haben wollten, von denen wir Fotos gepostet hatten. So entstehen nette Bekanntschaften!

TripAdvisor

Vor ein paar Monaten hat TripAdvisor angefangen seine Plattform für Reiseblogger zu öffnen. Man kann nun Links zu einem Post auf dem Blog einstellen, was ich natürlich jetzt nutze. Da wir Trip Advisor auch selbst zum Planen und manchmal auch zum Hotelbuchen verwenden, bewerte ich nun fleißig Sehenswürdigkeiten oder Hotels.

Trusted Blogs und BlogLovin‘

Mein Engagement auf den Blog-Plattformen Trusted Blogs und BlogLovin‘ ist bisher ohne nennenswerten Erfolgt. Zumindest kommt darüber kein Traffic auf die Website. Leider läuft es nicht ganz automatisiert. Die Posts werden zwar gelistet, aber ich musste noch Keywords vergeben, damit der Beitrag auch in einer Suche gefunden wird. Also viel Aufwand für nichts.

DIY-Reisen - Thailand (2019)
DIY-Reisen – Thailand 2. Auflage 2019. Der etwas andere Reiseführer für Deinen Traumurlaub in Thailand. ISBN: 978-3-9819908-4-3

Wieder eine Menge gelernt

Ich hab keine Ahnung, ob ich mich nur zu blöd anstelle, aber wenn ich so Slogans lesen wie:

  • Wie Du in 12 Stunden Bestseller-Autor wirst
  • Wie Du garantiert 100.000 € über Amazon verdienst
  • Wie Du passives Einkommen über Bücher und eBooks erzeugst
  • usw.

dann wird mir schlecht. Wenn jemand daran verdient, dann sind es die Menschen, die mit solchen Botschaften im Internet werben und ihre so vermeintlich tollen Systeme an unwissende Autoren verkaufen.

Wenn es mir rein ums Geldverdienen gehen würde, dann hätte ich mir definitiv das falsche Projekt ausgesucht. Dieser Reiseführer ist ein Herzensprojekt! Außerdem bin ich immer noch davon überzeugt, dass er die Welt ein bisschen besser macht, weil er meinen Lesern eine andere Art des Reisens näher bringt. Das Feedback, was ich bisher dazu erhalten habe, hat mich weiter bestärkt und es ist einfach nur schön zu lesen, wie jemand sein eigenes Leben in die Hand nimmt und ganz neue Wege beschreitet und sich aus der eigenen Komfortzone herauswagt.

Trotz all diesen Bemühungen stellt sich mir die Frage, was ich sonst noch tun könnte, um DIY-Reisen – Thailand irgendwie bekannter zu machen. Hast Du eine Idee?

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